Rumänien 2017, in Bistritza

Das letzte Stück der Reise war am intensivsten und anstrengendsten. In Bistritza angekommen gehen wir zu Fuß 2 km zum Hotel. Schön, dass ein Pool dabei ist, wir erfrischen uns, aber sonst ist es hier eher dürftig (Industriegebiet). Danach gehen wir in die Stadt Bistritza.

Es gibt viel zu sehen. Große Apfelmonumente, symbolisieren das Obstanbaugebiet der Umgebung. Pflaumen, Äpfel, Wein und andere Obstsorten. Bistrita ist auch das Tor zu Transilvanien (= über den Bergen). Ungarn, Rumänen, Deutsche, und Roma lebten hier Jahrhunderte friedlich zusammen. Der Blick in die Altstadt lässt die mittelalterliche Geschichte erkennen.

Die Siebenbürger Sachsen kamen im 12. Jhdt. aus verschiedenen Regionen Deutschlands und siedelten hier. Im 15. Jahrhundert entstand ihre große evangelische Kirche auf den Fundamenten einer kath. Basilika. Der untere Innenraum ist sehr restaurationsbedürftig – die rumänische Regierung unterstützt mehr die orthodoxe Kirche.
Es gibt auch ein altes Bad aus dem 18. Jhdt., das von EU- Geldern zum „Stadtpalast“ restauriert wurde.
Wir kommen an der alten Burganlage vorbei und gehen in Richtung des kleinen Flusses Bistritz. An der Mitte der Brücke bittet Rita zwei rum. Mädchen, uns zu fotografieren. Eine davon kann sehr gut Deutsch und ist gläubig, aber abgestoßen von ihrer traditionellen Gemeinde. Wir empfehlen ihr Hausgemeinde, tauschen unsere Adressen aus und wollen in Kontakt bleiben.

Am nächsten Vormittag folgen wir wieder Ritas Impuls, und gehen zum „HausderSilber- undGoldschmiede“. Ein netter Herr, vor dem Haus bittet uns hinein und beginnt zu erzählen: Ab dem 14 Jhdt. lebten hier Kunsthandwerker, die Silber und Gold aus den Karpaten verarbeiteten. Er geht mit uns begeistert durch 1500 Jahre Geschichte. Ich unterbreche und rede über die Geschichte der fehlenden 500 Jahre. Rasch kommen wir auf frühes Christentum und Glaube. Er bekennt seine Suche nach Gott und sein Warten auf ein Zeichen. Wir überzeugen ihn, dass wir das Zeichen sind, führen ihn zu Jesus und beten, dass er mit dem Heiligen Geist erfüllt wird. Wow, halleluja. Um 15 Uhr fährt unser Bus weiter nach Urmenis – wir beeilen uns.

~ von risced - 10/08/2017.

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