Ekklesia Oikos East European Camp im August

19.8. – Fahrt vom Flughafen Tirgu Mures bis nach Farcasa, 40 km nördlich von Piatra Neamts, gelegen am Fluß Bistritz. Wir (Rilona, Rita und Richard) nehmen Quartier in der Pension Orizont in Farcasa. Ein gutes Ambiente mit zwei Häusern, ein Restaurant und einem wunderschönen Gartenrestaurant.

pensiunea Orizont Farcasa

IMG_20140825_111412Emil und Mairus reisen kurz nach uns an, aus Moldawien. Ich belege mit den Zweien ein Zimmer.

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Zwei Tage später, am Donnerstag Mittag kommen Hanspeter, Rosalia und Dorothea dazu, sie bauen Hausgmeinden in Tirgu Mures. Am Nachmittag kommt schließlich noch Tudor, der auch in Tirgu Mures lebt und dort organische Gemeinde lebt, er ist mit Neil Cole verbunden.

20.8. – Am Morgen fahren wir etwa 10 km hoch zum Campgelände, dort haben wir ein spätes Frühstück und danach ein erstes Treffen.

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Einstimmung und Gebet, Gott spricht: Es soll im Bistritztal (im Norden Vatra Dornei – im Süden Piatra Neamts) neu gepflanzt werden. Mir fällt ein, meine Frau wollte mir eine kleine Eiche zum Pflanzen mitgeben wollte, leider hab ich sie nicht mitgenommen. Weiter redet Gott, daß die „Zeltpflöcke weiter gesetzt werden sollen, es soll neue Wege zum fahren und neue Gräben für Wasser geben“. Ein strategisch wichtiger Platz. Das Gebiet gehörte vom 15 – 19 Jhdt. zum Fürstentum Moldau, es dehnte sich aus bis Moldawien und in die heutige Ukraine – ein zentraler Platz, ein Platz für Mission.

KarteFürstentumMoldau

Wir fahren mit Mihais Jeep etwa 5 km die Bergstraße hoch, halten an einem steinigen Weg und gehen noch 2 Stunden steil den Berg hoch, zum höchsten Punkt mit guter Aussicht. Wir beten am Gipfelkreuz gen Norden, Westen, Süden und Osten und rufen heraus, die Gott vorbereitet hat, sein Königreich in die Häuser zu bringen.

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21.8. – Nach dem Frühstück im Camp sitzen wir wieder zusammen und hören auf Gott. Mihai hat vier Kinder eingeladen. Emil liest den Text über die Kinder in Mt.18: Jesus warnt, daß niemand diesen Kleinen zum Anstoß werden sollte. Auch wir sollen wie diese Kinder sein, der Vater wird uns beschützen. Dann geht der Text über zum „verlorenen Schaf“, wir lesen auch Hesekiel 34: Gott wird die fetten Schafe und die schlechten Hirten richten. Die alten Schafe kennen die Stimme des Hirten, sie gehen voran, die jungen folgen ihnen. Der Hirte der ganzen Herde ist Jesus Christus allein. Wir beten für die Kinder, es folgen viele prophetische Zusagen. Wir machen einen Spaziergang durch den Wald – Claudio, der 13- jährige führt uns – es wird wieder eine Bergbesteigung, auf halber Höhe streiken die meisten, es entwickeln sich gute Gespräche über Leiterschaft.

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22.8 – Wir warten im Restaurant auf die 3 Leute aus Tirgu Mures. Mihai bringt Sorin zu uns, der sagt, daß er Manager für Schaf- und Kuhherden ist. Leute aus dem Tal vertrauen ihm kleine Herden an. Auf den Bergwiesen bringt er sie zu großen Herden zusammen und beauftragt Hirten, er koordiniert alles. Das passt mal wieder voll zu unserem gestrigen Tag!

An einer alten orthodoxen Kirche fällt mir besonders eine Leiter auf, die neben der Tür steht. Mit den Neuankömmlingen fahren wir ins Camp und versammeln uns nach dem Mittagessen zum Gebet. Eine Prophetie: Der Himmel ist offen, Licht und Engel steigen herauf und herunter, ich denke an Jakobs Traum, an die Leiter, die ich an der Kirchentür sah und an den Stein von Piatra Neamt`s (= „Stein des Deutschen“).

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(Erst am Abend, nach dem Lobpreis hole ich einen Stein und stelle ihn in die Mitte, wir beten, daß Gott sein Haus hier baut.) Gerade fertig, kommt ein Auto: Tudor aus Tirgu Mures steigt aus, wir sind überrascht, er will 2 Tage bleiben, bringt Bücher von Neil Cole (Biserica 3.0 / Church 3.0) und verteilt sie an uns. Ionut aus USA, der über unser Camp informiert war hat sie geschickt.

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23.8. – Marius hat nach dem Frühstück im Camp eine Botschaft für uns. Er legt die Bekreuzigung der der Rum. – Orthodoxen Christen aus: Gott Vater – Sein Wort/ Jesus – Gemeinschaft u. Mission,  nicht die Kleriker u. ihre Theologie haben Autorität, sondern Gott, sein Wort und seine Gesandten. Wir sprechen noch lange über Zusammenarbeit, Ergänzung, Ausgewogenheit u. d. Dienste aus Eph.4,11.

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Wir machen zwei Gruppen: Rita, Rilona, Emil, Mihai und ich gehen ins Tal auf der Suche nach Häuser des Friedens. Marius führt Hanspeter, Rosalia, Dorothea, Tudor und Stelian auf den Berg zum Gebet. Wir besuchen 5 Häuser und erleben Wunderbares – Stärkung, Gebet für Kranke, offene Herzen – Mihai wird später Nachbesuche machen. Im Haus von Sorin startet eine neue Hausgemeinde. Am Abend kommt Mihais Cousin und berichtet von Leuten, die sich im Nachbarort bei Laurenzio im Haus seit kurzem zum Gottesdienst treffen. Kurzerhand fährt Marius, Dorthea und Emil mit Mihai dorthin und können gute Impulse geben.

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24.8. – Gemeinsames Kaffeetrinken im Restaurant am Morgen, es regnet. Das Ehepaar aus Tirgu Mures fährt weiter, in Urlaub, wir gehen am großen See spazieren und treffen dort Romas – wir verkünden ihnen das Evangelium. Zufällig kennen diese den Missionar Zsolt, der auf der anderen Seite des Gebirges unter Romas arbeitet. Die Welt ist klein.

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25.8. Jetzt sind fast alle nach Hause gefahren und zurückgeblieben sind Rilona, Rita, Dorthea und ich. Wir haben einen Plan … Fortsetzung folgt.

~ von risced - 10/09/2014.

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