In Amberg und in Bamberg im April

Wieder gehts nach Franken. Dieses mal habe ich eine Einladung von einer Hausgemeinde in Amberg bekommen, von Fr. auf Sa. dort zu sein. Am Sa. wird es ein Seminar geben  (Fragen u. Antworten) in der Hausgemeinde. Bin schon ganz gespannt, was mich da erwartet. Ich kenne nur eine Person von ihnen.

Novemberbaum

Die Aktion ist schon längst vorbei, aber ich will noch was dazu schreiben. Leider hab ich während dieser Tage keine Fotois gemacht und bin einfach nicht dazu gekommen im Inter net zu schreiben. Als ich dazu Gelegenheit hatte, da hatte es dann nicht geklappt, weil die Verbindung nicht zustande kam. Aber jetzt ….

Also, war eine super Zeit in Amberg bei Andreas. Als ich um 20 Uhr ankam war das große Haus, auf mehreren Etagen voller Leute. Unten im Keller waren noch einige Bandmitglieder in den letzten Zügen ihrer Bandprobe. In der ersten Etagen hunterhielten sich etliche Leute angeregt, verteilt auf zwei Raumecken mit Couchgarnitur und an einem großen Eß tisch im vorderen Bereich. Zwischendrin waren immer wieder Kinder zu sehen, die treppauf und ab liefen und im angrenzenden Zimmer spielten. Die Geräuschkulisse war anfangs hoch, ebbte aber langsam ab, als nach und nach Einzelne nach Hause gingen. Währenddessen war ich mich mit Andreas und seiner Frau im Gespräch und erzählte zwischendurch einer Tochter von ihnen Geschichten zum „Wachbleiben“. Gegen 0.30, nachdem wir viele Dinge angesprochen hatten,  gingen wir dann schlafen.

Am nächsten Morgen hatte eine Tochter den Tisch schon fast fertig gedeckt und die Mutter ging noch schnell Brötchen für das Frühstück kaufen. Gegen 12.15 kamen die ersten Teilnehmer zum angekündigten „Seminar“. Nach und nach trudelten Männer, Frauen und Kinder ein, das Haus füllte sich wieder. Zum richtigen Zeitpunkt ergriff Andreas das Wort um auf die geplante Aktion mit mir als Sprecher hinzuweisen. Ich hatte nichts vorbereitet im Vertrauen, dass der Heilige Geist die richtigen Dinge aus „den in mir gesammelten Ressourcen“ zum richtigen Zeitpunkt abrufen würde. Zunächst reagierte ich nur auf Fragen, die nach und nach an mich gerichtet wurden, es entwickelte sich ein angeregtes Rundgespräch. Gegen 15 Uhr sprang jemand auf und sagte, dass er jetzt unbedingt neues Geld in die Parkuhr schmeißen müsse. Das löste eine starke Bewegung aus, in der etliche das Haus verließen, um die gefräßigen Eisenstangen zu  füttern. Das verbanden wir dann gleich mit dem Mittagessen, bei dem wir die vielen mitgebrachten Köstlichkeiten verzehrten. Nach dem Essen und den vielen Zweier- Dreier-Gesprächen stiegen wir in zweite Runde ein. Ich begann damit, die noch offenen Fragen zu beantworten. Es war super, passte alles zusammen und klappte gut – zwischendrin auch mit Einlagen und Zugaben anderer und Liedern und Gebet. Eine beeindruckende Gruppe, mit unterschiedlichen Leuten und unterschiedlicher Reife, so richtig individuell. Um es mit Andreas Worten zu sagen, ein „Trupp“ – der aus meiner Sicht auf Zurüstung und Aus bildung eingestellt ist.

Gegen 17 Uhr musste ich schnell gehen, denn in Bamberg hatte ich eine Verabredung und wollte spätestens um 19 Uhr da sein. Ich war überrascht, als ich bei dem befreundeten Ehepaar ankam. Tatsächlich war Roy mit seiner Frau dazugekommen, den ich jetzt endlich kennen lernen konnte. Er ist Amerkaner im Rentenalter, ein Vietnam- Veteran, er hat der institutionellen Gemeinde den Rücken gekehrt und möchte verbindliche christliche Gemeinschaft leben. Passend zu dem Thema über Gemeinde, das A. in der SfR gerade durchnimmt, entwickelte sich das Gespräch in Richtung „Gemeinde – was ist das eigentlich“? Am Ende „banden wir den Sack zu“, mit dem Vorhaben regelmäßige Treffen bei A. u. F. zu haben.

~ von risced - 12/04/2013.

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