Nach Ungarn, Janoshalma und nach Rumänien, dann zurück

26.8.-  Gerade angekommen in Bamberg – heiße Fahrt, Höchsttemeratur 34,5 Grad, Klimaanlage ausgefallen. Mitfahrgelegenheit für 23 Euro von Essen direkt bis nach Bamberg, vor die Haustür meiner Mutter, da kann man sich nicht beklagen. Er war mal Student im Bamberg gute Gelegenheit über Gott zu sprechen – super. Morgen früh um 9 gehts weiter  mit Franz, Adriana und Radu dem Fahrer, zuerst nach Ungarn, Janoshalma.

27.8. – Nach 11 Stunden Fahrt über Passau, Wien, Budapest kommen wir in Janoshalma an, wir hatten keine Langeweile, viel zu reden und eine intensive Bibelarbeit on board.

Aufregender Tag heute – zuerst war Treffen der einfachen Gemeinde im Haus von Georg und Agi, als Gäste haben wir den Hauptteil bestritten mit Berichten und ich hatte ein Wort über Einheit. Dann gab es Mittagessen, so richtig ungarisch.

Nach dem Mittagessen waren wir im Termalbad und am See, das herrliche Sommerwetter geniessen.

Ein neuer schöner, heißer Sommertag. Wir beginnen nach dem Frühstück mit einem Motivationsgabentraining. Ausser für eine Person ist es für alle anderen neu. Der Test in drei Sprachen, Deutsch, Ungarisch und Rumänisch, in allen Sprachen habe ich Testmaterial.

Nach dem Mittagessen wieder ins Termalbad, diesmal an einem anderen Ort, zum Entspannen. Mit anschließendem Essen, wirklich eine gute Zeit, die wir zusammen erleben, besonders wichtig für meine Begleiter.

Dienstag morgen müssen wir leider Abschied nehmen, wir fahren weiter nach Rumänien, da gibts noch einiges anderes zu erleben.

So, wir sind gut angekommen in Forotic, einem kleinen 500/Seelendorf im Banat. Erst ging es durch Timisoara, der grossen Stadt in diesem Gebiet (230000), dann entlang der Grenze zu Serbien, da ist auch eine Huegelkette. Immerhin 320 km, wir kommen um 17 Uhr an.

Die Schwester von Adriana mit Ehemann, zwei Soehne und die Frauen. Es entwickelt sich ein gutes Gesrpaech, bis spaet abends. Der Mann war lange Buergermeister im Ort und hat in verschiedenen Ortschaften geholfen drei Kirchen (Gebaeude) aufzubauen. Seine Mutter hatte einen Traum, dass er Fundamente fuer Gemeinden legt. Ich sage ihm, dass das auch eine geistliche Bedeutung hat.

Mittlerweile haben wir etliche Verwandte von Adriana in Forotec und von Franz in Breson dem Nachbarort besucht. Sehr interessant alles hier auf dem Lande und das Elternhaus von Franz haben wir auch gesehen.

Längere Zeit in bäuerlicher, ländlicher Atmosphäre zu sein, ist für mich ungwohnt und andererseits faszinierend, das natürliche Leben zu sehen. Der Vater mit seinen 2 Söhnen baut gerade ein Haus, sie decken jetzt das Dach. Überall laufen ca. 50 Hühner verschiedener Rasse herum, 3 Hunde, drei Katzen, und 34 Gänse, von denen heut zwei geschlachtet werden.


Letzes Bild: Richard bei der Morgenwäsche auf dem Hof am Brunnen (kein fliessend Wasser und keine Toilette im Haus)

Heute sind wir in Temeschwar – ich sitze gerade in einem gutklimatisierten Internetcafe mit den anderen beiden Männern, während die drei Frauen in der Sommerhitze draußen einkaufen sind.

Im Obst- und Gemüsebazar – hier ein deutschstämmiger (Banat – Schwabe) Scherenschleifer – stolz auf seine Maschine.

Am naechsten Tag fahren wir zur Donau, an der Grenze zu Serbien entlang. Eine herrliche Gegend, es gibt viel zu sehen.

Und dann nach Orovitza einer 18000 Einw.- Stadt, wo wir bei der Familie unseres Busfahrers vorbeischauen.

Samstag, 3.9. – noch ein Ausflugstag, nach Resita, der groesseren Kreissadt in der Gegend (70000 Einw.) fruehre Industriestadt mit Eisenwerken, Elektrizitaetswerk, jetzt nichts mehr davon zu sehen / Opfer der EU. Herrlich gelegen umgeben von kleineren Bergen.

Die Stadt zieht sich entlang eines Tals, Markt in der Altstadt, (wir kaufen Paprika ein) in der Neustadt viele Geschaefte. Oberhalb der Stadt ist ein Stausee, den wir auch besichtigen.

Der letzte Tag, Sonntag, wir gehen in eine Baptistengemeinde in Oravitsa, wo wir vorgestern einen Pastor getroffen haben, der mich zum predigen eingeladen hatte, eigentlich wollten wir in die Pfingstgemeinde, machten nur einen kurzen Stop bei den Bappis  (Gottes Fuehrung) und gleich wollte er, dass ich komme (die Gemeinde wurde von Deutschen gegruendet).

Am Nachmittag sizen wir nach dem Mittagessen alle zusammen im Haus von Adrianas Schwester zu einem Hausgemeindetreffen. Zum ersten Mal erleben sie diese andere Moeglichkeit eines Gemeindetreffens. Danach kommen noch Abschiedsbesuche.

Eine abendteuerliche Heimfahrt – sie beginnt um am Mo.5.9. um 5.20 Uhr in Forotec im Banat und endet am Di. 6.9. um 0.20 Uhr in Bamberg, Oberfranken –  sage und schreibe 19 Stunden. Vor dem Haus in Forotec – unterwegs  ….

Jetzt mit einem Anhänger, den unser Fahrer Radu mitnimmt, weil er in Dtl. noch ein Auto abholen will, das ein Bekannter aus Rumänien bei e-bay ersteigert hat. Unerwartet gibt es Probleme mit der Stoßstange des Hängers – eine Seite reißt ab, die Lichtanlage fällt aus, zwei Stunden gehen für Reperatur drauf und dann holen wir noch in der Nähe von Straubing ein Schweißgerät ab … so kommen wir erst spät in Bamberg an – eine interessante Reise 😦

Gut übernachtet bei Franz und Adriana in Bamberg – jetzt mache ich mich langsam fertig, um 15 Uhr muss in Erlangen sein, um meine Mitfahrgelegenheit nach Oberhausen zu erreichen.

~ von risced - 27/08/2011.

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