Rumänien, Moldawien, Ukraine – 18.-28.6.

Jetzt gehts los. Bin recht nervös, weil alles neu ist, bin gespannt wie es laufen wird. So gut es möglich war, hab ich mich vorbereitet mit Infos, Kontakte etc., bleibt aber eine Pioniersache. Von Dortmund mit Wizzair flieg ich zuerst um 9.50 Uhr (18.6.) nach Bukarest. Dort muss ich einen geeigneten Bus finden, der mich in ca 10 stündiger Fahrt nach Kischinov (Chisinau), der Hauptstadt von Moldawien bringt. Nach einigen Tagen dort gehts dann weiter nach Norden in die Südukraine nach Chernovitsi.

Also, alles super gelaufen, in Bukarest hab ich mich nicht reinlegen lassen, hab erstmal nichts geglaubt, was mir Passanten und Taxifahrer so gesagt haben über den Bus, wann und wo er abfährt. Hab ihn dann alleine gefunden, aufgrund meiner Internetrecherchen, die ich zu Hause gemacht habe und hab für die Fahrt nur 17 Euro gezahlt, dafür war es ein wenig beschwerlich. Ab Moldawien waren die Strassen superschelcht und ich bin nur so durchgeschaukelt worden, zum Schlafen bin ich nicht so recht gekommen, hatte aber gute Ruhe- und leichtschlafzeiten und mich an das Gerüttel gewöhnt. Aber in Kishinow angekommen haben wir uns dann verpasst. Mein Gastgeber hat von mir nicht die eindeutige Information bekommen, wo er mich abholen kann, so habe nwir uns verfehlt und er musste dringend eine Beerdigung halten so bin ich mit dem Taxi gefahren und der Fahrer hat mich dann doch noch übers Ohr gehauen und das Doppelte genommen – tja Sprache nicht verstande, fremdes Land etc. Jetzt bin ich aber  bei  der Familie und kann auch ins Internet- heute Abend gibt es ein erste Hausgemeindetreffen. Bin schon gespannt was da auf mich zukommt, wir haben nichts abgesprochen.

Im Wohnzimmer kamen 10-12 Erwachsene zusammen und ein KindWir feierten Abendmahl, sangen Lieder, beteten und ich sollte erzaehlen, was ich auch g

Links der Nordbahnhof in Bukarest, rechts der Central Market Piata mit Busbahnhof in Kishinov (Ankunft um 6.30 morgens nach etwa 11-stündiger Fahrt. Frisch gemacht, aufs Ohr gehauen und später mit der Familie gesprochen.
Gerade haben wir den Hausgemeindeabend hier bei der Gastfamilie in Kischinov, Moldawien,beendet. Da waren viele junge Leute dabei. Die Familie und Freunde und Bekannte. Als Gast durfte ich ihnen einiges aus meinem Erfahrungsschatz über einfache Gemeinden weitergeben, danach gabs ein schönes langes Gespräch, wo ich immer wieder mal hier, mal da Lehre über einfache Gemeinde weitergeben konnte.

Eine sehr interessante  große (800000 Ew.) Stadt mit viel Grün und guter Atmosphäre – soll angeblich die Großstadt mit der besten Luft in Europa sein – kein Wunder, ein Agrarland mit kaum Industrie.

Der naechste Tag war total vollgepackt. Morgens ein Gottesdienst in einer kleinen Gemeinde, ich predigte ueber Juengerschaft, einfache Gemeinde und Reich Gottes, wie das zusammenhaengt. Es war super, am fruehen Nachmittag gings dann in das Educational Center. Zuerst ein evangelistischer Gottesdienst, dann ein Gruppengespraech mit Frage und Antwort.

Am Montag und am Dienstag Abend gab es dort dann ein Seminar von mir. Zuerst zum Thema wie das Leben in einer Ekklesia Oikos aussehen soll (Hausgemeinde) und dann, wie die einzelnen Gemeinden miteinander vernetzt sein koennen, wie wir Netwerkveranstaltungen machen koennen und welche Bedeutung der 5fache Dienst hat.

Achja, dann waren wir auch noch bei Ora in der Stadtmitte, zwei Mal, um die Arbeit kennenzulernen. Wir hatten gute Unterhaltung mit der Leiterin und seinem Sohn, auch sie sind offen fuer den Hausgemeindegedanken, eine gute Vernetzung scheint sich anzbahnen. Heute Abend war auch noch ein junger Mann da,  aus der Batistengemeinde (Familienvater), ich kannte ihn schon aus dem Bus, mit dem ich nach Kischinov gekommen war. Leider hatten wir keine Gelgenheit uns dort  kennenzulernen oder zu sprechen, da ich von einem schizoprenen Deutschen die ganze Zeit abgehalten wurde. Beim Besuch einer Baptistengemeinde in K. erkannte wir uns wieder, das war eine Ueberraschung / wir haben ihn dann gleich zum Seminar eingeladen.

So sieht eine von mehreren Bapistengemeinden aus. Die sind alle gebaut und unterstuetzt mit Geldern von amerikanischen Batistengemeinden.

Und hier sind zwei Bilder von Ora, das Buerohaus mit mehreren RAeumen fuer Lehrgaenge und Kurse und ein Cafe, das am Wochende offen ist fuer Armenspeisung. DAnn gibt es noch Patenschaftsprogramme, ein Kinderhaus und auch eine Menge Familienunterstuetzungsaktionen im Umland von Kischinow.

~ von risced - 17/06/2010.

2 Antworten to “Rumänien, Moldawien, Ukraine – 18.-28.6.”

  1. Hey,Ric.
    Hoffentlich alles super gelaufen sind. Wo bist du jetzt?
    Nun muss ich viele Vorbereitungen für meine Prüfungen machen.

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  2. Jetzt bin ich noch in Kischinow Moldawien, morgen frueh werde ich nach Chernovitsi, Ukraine fahren.

    Ric

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