Franken im Mai 2010

Mitfahrgelegenheit am Montagnachmittag, von Mülheim nach Bamberg, ideal, und das für 15 Euro für die ganze Fahrt, da kann man nicht meckern. Hatte ich mir doch vorher noch Sorgen gemacht, ob ich auch die richtige Fahrtmöglichkeit bekomme und ob meine Finanzen überhaupt ausreichen. Vergessen hatte ich, dass mir Gott am Tag vorher den Text aus Mt.6,33-34 „So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! …“ mitgegeben hat.

Eigentlich kann ich es nicht verstehen, dass ich mir schon wieder solche Gedanken um die Versorgung gemacht habe, wo ich doch schon seit langem erlebe, dass Gott uns niemals hat hängen lassen. Immer wieder kam Er im rechten Moment, es geschah ein Zeichen, es kam eine überraschende Spende, oder eine persönliche Unterstützung von Menschen. Aber ich weiß, Gott ist Spezialist darin, unseren Glauben bis aufs Äußerste zu testen. Wie wir das bei dem Volk Israel in der Wüste beobachten können. Gott hatte dem Volk einmal sogar zugemutet 3 Tage ohne Wasser auszukommen, um zu testen, wie sie reagieren würden. Das ist schon extrem – es scheint so, als ob Gott manchmal den Bogen spannt, bis kurz vor dem Brechen. Aber er ist perfekt darin, den Bogen niemals zu überspannen, er kennt uns, er weiß, was wir verkraften können und was nicht.

In Nürnberg traf ich am Dienstag einen Missionar aus Peru (er wollte sich leider nicht fotografieren lassen), der gerade in einem 6-wöchigen Heimaturlaub ist. Natürlich hatten wir uns verabredet, wir kannten uns nur aus dem Internet, das Thema einfache Gemeinde verbindet uns. Es war schön viele gleiche Gedanken und Erfahrungen auszutauschen – eine Begegnung, von der wir noch nicht wissen, was Gott daraus machen wird. Wir machten einen ausgedehnten Spaziergang durch die Nünbereger Altstadt.

Heute vormittag habe ich mit Manuela gefrühstückt und  unterhalten – jetzt gleich werde ich mich auf den Weg nach Hallstadt machen und dort ein Ehepaar besuchen, dass ursprünglich aus Rumänien kommt. Wir planen eine gemeinsame Fahrt nach Rumänien.

Bin gerade zurück vom der Grillfete im Netzwerk, Leute aus Nürnberg, aus Maicha, aus Hallstadt, Gundelsheim und Bamberg waren da. Für uns war es wahrlich an Christi Himmelfahrt ein „Vatertag“, das war unser Thema spät am Nachmittag, worüber wir nachgedacht haben. Unser Vater im Himmel, der wartet auf uns bzw. will uns nicht aus seiner Nähe lassen. Wir brauchen seine Hilfe, seine Kraft und seinen Schutz. Dieser Vater ist uns auch Mutter, die uns von Klein auf nährt und pflegt. Das entspannt uns, dass Gott für alle Zeit und für jede Wachstumsphase unsere Kraft und Hilfe ist.

Jetzt sitz ich schon wieder in dem Internetcafe – etwas unter Zeitdruck, weil jede Stunde 2 Euro kostet – und ich muss noch meine Rückfahrgelgenheit für Sonntag Vormittag organisieren.

Auf jeden Fall sind hier lustige Leute, aus Jamaika, aus Afrika und aus Sibirien und wir unterhalten uns nebenbei sehr gut.Gleich geht`s zu Andreas und Olga. Dort wird es ab 17.30 Uhr ein Hausgemeindetreffen geben. Da kommen Leute aus der Nachbarschaft und einige Familien zusammen. 

Das war Leitung im Heiligen Geist pur, wie der Abend ablief. Zuerst hatte jemand eine Frage über die Urgemeinde betreffs Gütergemeinschaft. Bei der Beantwortung gingen wir immer tiefer in die Fragen, wie wohl das Beziehungsnetz der ersten Gemeinden waren und wie sie sich ausgebreitet haben. Am Ende hatten wir klar, auch durch eine Prophetie besätigt, das Bild einer ausgewogenen Gemeinde entwickelt, eine Ballance zwischen intensiver Gemeinschaft und apostlischer Sendung in die Welt.  

Morgen werde ich in der  Nähe von Nürnberg ein Seminar über Motivationsgaben machen. Es sind nur Mitarbeiter,die da zusdammenkommen.

Uff, das Seminar ist zu Ende und damit bin ich auch schon am Ende der Zeit hier in Franken. 12 Personen waren da, es war kein Gemeindeseminar, sondern ein Mitarbeiterseminar eines „Betriebes“ in Burgbernheim, das als Forbildungsveranstaltung gedacht war. Dementsprechend habe ich mich bemüht das typische Gemeindevokabular wegzulassen und mich mehr auf die private und auf die Arbeistsituation einzustellen. Ich denke, es ist gelungen, alle Beteiligten waren gut bei der Sache und haben sich über die Anregungen sehr gefreut.

Morgen gehts dann endlich wieder nach Hause – um 14 Uhr wartet meine „Mitfahrgelgenheit“ in Nürnberg auf mich. – bin wohlbehalten am So. abend um 20.30 Uhr zu Hause angekommen.

~ von risced - 12/05/2010.

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