Reisen von Januar bis Juli 2008

Im Frankenland die Erste

Das Jahr 2008 startete für mich senkrecht wie eine verspätete Silvsterrakete. Am 2. Januar stieg ich in den ICE und fuhr in Richtung heimatliche Gefilde, Franken – nicht Oberfranken, sondern Mittelfranken. Zu einem kleinen Dorf in der Nähe von Nürnberg, zu einer ebenso kleinen Hausgemeinde aber mit einer großen Vision. So groß, dass man meine Beratung anfragte. Bis zum 4.1. half ich beim Definieren, Planen, und Strukturieren in ländlicher Umgebung – draußen blökten die Schafe in winterlicher Atmosphäre. (siehe Fotos)

In der Pfalz die Erste

Wir, Charly und ich haben einen erfahrenen Bekannten, den wir Ende Januar zur Beratung zwecks strategischem Vorangehen im Ruhrgebiet und überhaupt aufsuchten. Diesmal bekam ich Beratung und Hilfe, was auch mal gut ist. Gleichzeitig entwickelte sich eine neue Dienstfreunschaft für unsere Unternehmungen in Deutschland betreffs einfacher Gemeinden. Unter anderem planten wir auch gemeinsam das nächste Forum im Oktober und einen Hauskirchentag für die Palz.

In der Pfalz die Zweite

Nur ein paar Tage später war ich schon wieder in der Gegend, etwas mehr nördlich, in Glees, um dort zusammen mit meiner Frau in einer Hausgemeinde ein Motivationsgabentraining durchzuführen. Gut wie immer, lernten wir neue Leute kennen und schlossen neue Freundschaften. Der Leiter der Gemeinde setzte für mich noch eine gute Idee um, er packte das ganze Training und den Test als Trainermaterial auf eine CD. 

Am flachen Niederrhein 

Nur eine Woche später, am 2.2. gab es ein weiteres Motivationsgabentraining in einer kleinen Gemeinde in Viersen. Wieder eine interessante Begegnung, diesmal mit Leuten anderer Prägung. Nach längerer Vorlaufzeit war es endlich gelungen, den 10 bis 12 Teilnehmern das differenzierte Gabenkonzept vorzustellen und ihnen zu helfen ihre Gaben zu entdecken. Zum ersten Mal kam die oben erwähnte CD- Testversion bei einigen Teilnehmern zum Einsatz und es klappte wunderbar. (siehe Fotos)

Im Frankenland die Zweite

Die kleine Gemeinde im kleinen Dorf in Franken lies nicht lange warten und lud mich zu einem zweiten Seminar ein – diesmal ging es um das Potential der zukünftigen Teilnehmer, was für die Umsetzung einer Vison auch sehr wichtig ist, es gehört unbedingt dazu, um erfolgreich das Ziel zu erreichen. Es hat mit den Leuten richtig Spaß gemacht, sie waren gut bei der Sache und meine Nichte aus Bamberg kam auch dazu. Am letzten Tag beteten wir noch für die Leute und es gabe ne Menge gute Prophetien.

Im Ruhrgebiet

Endlich mal gabs zu Hause auch zwei herausragende Ereignisse. Zuerst kam in der zweiten Märzwoche unser geliebter koreanischer Afghanistanmissionar Youg Ho zu Besuch, es war ein besonderes Erwignis, ihn mit Freude und Wohlwollen für einige Tage hier zu haben. Unsere Jugendlichen im Gemeindnetz  profitiereten besonders davon. Dann gab es Ende April unseren „g. Hauskirchentag“ in Bochum, diesmal mit Duane Harder und ich organisierte die ganze Sache, da ich auch seine Kontaktperson war. Eine gute Zeit, denn er sprach eigentlich nur zu uns und wollte uns helfen interne Konflikte zu lösen. Ein beeindruckender Mann Gottes.

Endlich wieder in Rumänien

Vom 7. bis zum 15. April war ich wieder mal im Szeklerland, um das 2. Modul der Schule für Reich Gottes Arbeit mit etwa 35 Leitern und Mitarbeitern aus 6 verschiedenen Gemeinden durchzuführen. Dazu hatten die Verantwortlichen ein schönes Freizeithaus angemietet, das mit EU- Fördergeldern top hergerichtet war. Eine intensive Zeit in einer schönen Umgebung war das. Am Ende fühlte ich mich ausgequetscht, wie eine Zitrone. Alles, was ich mir zum Thema Gaben und Dienste in den letzten 20 Jahren angeeignet hatte wollten die Leute wissen. Doch ein gutes Gefühl – es hat sich gelohnt. Die kanppe Freizeit verbrachte wir dort mit Tischtennis, Spazierengehen und Sauna.

In der Pfalz die Dritte

Am 19. April gings schon wiederin die Pfalz, dieses Mal, um den Anfang Februar geplanten Hauskirchentag jetzt durchzuführen. Und was soll ich euch sagen, eine Bombensache. Es waren ca 50 Leute aus der näheren und weiteren Umgebung da und jeder freute sich, Gleichgesinnte zu treffen und mal richtig sich mit der ganzen Theamitk zu befassen. Es war auch richtig gut, mal die Leute „life“ zu treffen, die man nur aus dem Internet kannte. Wiederholung wurde von allen gewünscht.

Im Frankenland die Dritte

Die Online SfR führte mich erneut nach Franken, nun direkt zu meiner Nichte, um dort in ihrer Wohnung, zusammen mit drei anderen Leuten ein Seminar über Identität zu machen. Es war der Abschluss des ersten Moduls und es sollte eine intensive Zeit werden. Ein weiterer Schritt, in Jüngerschaft zu wachsen und eine gesunde Gundlage für die Persönlichkeit zu haben.

An der Grenze vom Niederhein zum Ruhrgebiet

Genau gesagt in Wesel, waren wir Ende Mai zum zweiten Mal, um ein Motivationsgabentraining zu machen. Ein kleine Gruppe von Leuten, die in den letzten Monaten neu zur Gemeinde hinzukamen hörte mir aufmerksam zu, um ihre Gaben zu entdecken. In der Pause lieferten wir uns bei Burger King eine wahre Schlacht mit den großen Sondermenüs und dem Verpackungsmaterial.

In der Hauptstadt des Landes

Im Oktober wurde 2007 ich von zwei Vertretern einfacher Gemeinden eingeladen nach Berlin zu kommen, um dortige Hausgemeinden bzw. Verantwortliche zu besuchen. Ich wartete lange auf realistische Terminvorschläge, aber es kam nichts. Beständig blieb ich im Gebet und im April hörte ich klar Gottes Stimme: „Im Mai fährst du nach Berlin.“ Sofort buchte ich Hin- und Rückfahrt mit dem Zug und informierte 8 Berliner, die ich kannte, dass ich kommen würde. Jemand, an den ich gar nicht dacht, lud mich als Gast in seine Wohnung ein. Obwohl nichts näheres betreffs meines Besuches geklärt war, passte alles zusamme. Es war eine Superzeit – die Beziehungen wurden vertieft, neue Pläne geschmiedet, eine gemeinsame Vision entstandt. Im 6. Septmber wird es nun den ersten Infotag für einfache Gemeinden in Berln- Brandenburg geben und wir erwarten noch nachkommende gemeinsame Ereignisse und natürlich Wachstum im Leib Jesu.

Bei den Scheichs in Dubai

Eine besondere Herausforderung kam auf mich zu, als Young Ho, unser Afghanistan- Arbeiter mich bedrängte, unbedingt zum PS- Summit in das Arabische Emirat zu kommen. Ich gab als Gott innerhalb einer Woche Gebet mich immer wieder aufforderte zu fahren und nicht auf Geld und Umstände zu achten. Es war eine Superzeit mit etwa 130 Leuten aus vielen Nationen – wer mehr davon wissen will, teile mir das mit, denn öffentlich darf ich hier nicht darüber reden, es soll nämlich wiederholt werden.

Im Frankenland die Vierte

Klar, um meine meine eifrige Online- SfR- Schülerin und Nichte Manuela richtig zu betreuen, darf ich keine Mühe scheuen. Deshalb ging es Mitte Juni wieder in Richtung Nordbayern. Um es noch effektiver zu machen verband ich die Reise mit einem Besuch in der Hausgemeinde in Gefrees, um dort das Leiterehepaar zu ermutigen und ihnen eine neue prophetische Sicht für ihre Arbeit mitzuteilen. In Gundelsheim erwartete mich dann ein hervorragneder So- Gottesdienst im Esszimmer meiner Nichte mit ihrer kleinen Tochter und mit Rose meiner Frau. Zusammen erarbeiteten wir malerisch eine Botschaft über das verlorene Schaf und den Guten Hirten. Super war`s.  Am Montag kamen vier Frisörinnen, ein Senior mit Südamerikabegeisterung, meine Frau und ich zusammen, um zu frühstücken und für viele Anliegen zu beten. Also, was soll ich sagen, wir haben uns in diesen Tagen sehr wohlgefühlt, wie eben in einer einfachen Gemeinde. Fast hätten wir die Hausaufgaben für die Schule vergessen.

ric

~ von risced - 22/07/2008.

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