Ungarn im Mai 2018

•29/05/2018 • Schreibe einen Kommentar

Im Team mit 5 Personen (Xander, Ivonne, Rilona, Rita und Richard) reisen wir nach Ungarn und werden uns in Janoshalma und in Budapest aufhalten.
Am Flughafen angekommen holt uns Georg Bayer, der Leiter vom Agape Zentrum in Janoshalma ab. Mit dem Bus der Mission werden wir die nächsten Tage unterwegs sein.

Nach dem guten ungarischen Mittagessen und einer angemessenen Ruhezeit machen wir uns schon auf, zum ersten Ziel, das Thermalbad im 20 km entfernten Kiskunhalas.

Das war gut und genug für den ersten, den Anreisetag. Morgen ist Samstag, wir wollen uns Zeit zum Bibellesen und Gespräch nehmen. Am Nachmittag ist Hausgemeindetreffen in einer Roma- Familie, dafür wollen wir fit sein. Ich spreche über Pfingsten und was es für uns als Gemeinde heute bedeutet. Der Zigeuner- Evangelist Joseph und einige andere freuen sich, mich wiederzusehen und fühlen sich innig verbunden. In den vergangenen Jahren war ich schon zwei bis drei Mal bei ihnen und habe über Jüngerschaft gelehrt.

Am Pfingstsonntag ist Fortsetzung. Wir treffen uns in der Hausgemeinde von Georg und Agi im Missionszentrum, im Freien. Zweiter Teil von Pfingsten: Wir lesen Apg.2 – ich sehe drei Teile darin. Jemand fragt schon beim ersten Teil, was es mit dem Sprachenreden auf sich hat und ob es das heute noch gibt. Eine rege Diskussion wird angestoßen, in der Xander sehr gute Erklärungen abgeben kann.
Außerdem hat Rilona und Selma, das zweitletzte Enkelkind der Bayers Geburtstag – ein wenig Geburtstagsstimmung kommt am späten Nachmittag auf.

Am Montag kommt Ivonne auf die Idee, im Nachbarhof reiten zu gehen, sie hatte sich darauf eingestellt, weil Georg damit Werbung gemacht hat. Leider gibt es heute keine Reitstunde. Kurzentschlossen fährt Georg mit uns nach Hajos, einem Weinkellerdorf der Donauschwaben, die sich vor 250 Jahren hier angesiedelt haben. 1500 Häuser mit Weinkeller in den Weinberg heineingebaut – erstaunlich. Wir finden einen geöffneten und kaufen uns eine Flasche Weiswein – eine gute Unterhaltung mit Donauschwaben folgt, wo wir auch von Jesus sprechen.

Unser nächstes Ziel, am Dienstag ist Baja, an der Donau gelegen. Vorbei an großen Weinfeldern liegt der Ort an der Sugovica, einem halbkreisrunden Zufluss in die Donau. Wir genießen die Stadt, die schönen Bauten und den Fußweg zur Flussmündung – herrlich, danke Jesus.

Am Abend besuchen wir die dritte Hausgemeinde, diesmal wieder in einer Roma-Familie. Der Hausvater ist schon ein paar Jahre gläubig und kann als Vorbild Neubekehrte anleiten. Wir freuen uns über sein Engagement und ermutigen ihn mit Worten in einem guten und intensiven Gespräch. Wir essen Pörkelt (wie unser Gullasch) mit Kartoffeln und selbst gebackenem Brot. Sehr schön war das.

Am Mi. wollen wir wieder ein Themalbad aufsuchen, diesmal in Kiskunmajsa. Es liegt in der Nähe der Puszta. Wir wollen die natürlich auch besuchen und zwar zuerst. Es wird ein interessanter und voller Tag.

Fast jeden Morgen nehmen wir uns Zeit, um gemeinsam in der Bibel zu lesen und darüber zu reden. Reihum schlägt jeder einen Text vor. Das hilft uns sehr und stärkt die Gemeinschaft.
Wir fahren noch einmal an die Donau, besuchen Kolocsa eine alte Bischofstadt, Kunferheto und den See dort und essen Eis und Langos in Kiskunhallas, bevor wir am Do. Morgen am Bahnhof von Georg und Agi Abschied nehmen, Richtung Budapest.

In Budapest wartet ein strammes Sightseeing- Programm auf uns – puuh. Bei heißen Temperaturen schaffen wir das ganz gut und freuen uns auf das schnuckelige Hostel.

Super Team, interessante Sachen zu sehen, gute Begegnung mit drei Hausgemeinden und gute Gruppengespräche. Danke Jesus für diese Zeit in Ungarn. Gerne wieder, vielleicht schon im nächsten Jahr.

Moldawien im Mai 2018

•14/05/2018 • Schreibe einen Kommentar

Schon wieder geht`s nach Moldawien und das jetzt im 9. Jahr – die Freundschaft ist stark. Dieses Mal lande ich wieder am Flughafen in Bukarest und besuche erst einen rumänischen Facebook-freund, Flaviu ist sein Name, ein Computerspezialist, bevor ich mich auf den Weiterweg mache.

 

Am Abend des nächsten Tages fahre ich mit dem Nachtzug nach Chisinau, wie immer eine aufregende Reise. Ich mache im Zug ein Facebook- Livevideo. Nach kurzem Schlaf komme ich am 3. Tag um 9.30 morgens in der Hauptstadt Moldawiens an.

 

Der Tag wird entspannend, wir haben vieles zum Austauschen, ich treffe Marius, Anna und Emil. Um so voller wird der Samstag: ein Seminar mit jungen Leuten aus dem Haus, der Stadt und der Uni, zu dem Thema „Durch Abhängigkeiten zur Selbstzerstörung“. Am Nachmittag ist das tägliche Stadtgebet dran, jeden Tag ist eine andere Person in Verantwortung, Leute zum Gebet zusammenzubringen. Wir schließen den Tag mit dem wöchentlichen Hausgemeindetreffen im Educational Center in Durlesti.

 

Am Sonntag sind wir eingeladen, in einer Gemeinde in der Nachbarstadt Ialoveni zu predigen. Wir treffen uns im großen Haus eines Geschäftsmannes. Rechtzeitig erreichen wir wieder Chisinau um 13 Uhr, denn da ist Gemeindetreffen bei Emil in der Ismaelistreet. Zum Abschluß gehen wir noch um 18 Uhr in die Stadtmitte zum Denkmal und treffen dort eine große Gruppe Jugendlicher aus verschiedenen Gemeinden zum Lobpreis und zum Stadtgebet. Sie machen das schon seit 5 Jahren an jedem Sonntag.

 

Am Montag machen wir (Emil, Wassili und ich) uns auf die geplante Rundreise nach Südmoldawien. Unser erster Anlaufpunkt ist Comrat, die „Hauptstadt“ der autonomen Region Gagausien. Hier leben viele von Türken abstammende Christen, Russen und Rumäner. Ohne konkrete Kontakte lassen wir uns vom Heiligen Geist leiten und treffen eine junge orthodoxe Frau, mit der wir erfolgreich um Befreiung beten und eine Postbotin, die die frohe Botschaft mit offenen Armen aufnimmt.

 

Am nächsten Tag treffen wir den Pastor der hiesigen Baptistengemeinde, ein Leiter des Bundes hier im Süden. Wir wollen ihn überzeugen, einen befreundeten Evangelisten aus Chisinau einzuladen, der alle Städte im Land besucht, um sein Programm „Gebet für Moldawien“ durchzuführen. Wir unterstützen aktiv die Verbreitung dieser Arbeit.

 

Am selben Tag reisen wir weiter in ein kleines Dorf im Westen, auf dem Weg nach Cahul. Wasili, der Gemeindeleiter empfängt uns freundlich und zeigt uns gleich ihr Gemeindehaus, das mit holländischer Hilfe gebaut wurde. Sie machen hier auch Armenspeisung und eine gute Kinderarbeit, in der seine Frau und Tochter engagiert sind. Am Abend sind wir noch im Nachbarort in einem Gemeindehaus zum Predigen eingeladen, die beiden Gemeinden kommen zusammen. Nach dem Godi gibt es noch was zu essen.

 

Am nächsten Morgen bringt uns Stefan, in dessen Gemeinde ich gepredigt habe, nach Cahul. Er, sein Sohn und Wasili der andere Gemeindeleiter arbeiten hier in einer Baufirma, sie setzen uns in der Nähe von Gabriel, einem rumänischen Missionar, ab.

 

Es ist noch früh am Morgen. Nachdem wir unser Gepäck in Gabriels Haus gelassen haben erkunden wir die Stadt und erleben großartige Dinge. Zuerst beten wir für einen heruntergekommen Familienvater um Heilung und Bekehrung. Er sitzt am Straßenrand, seine Frau hat ihn rausgeworfen. Dann sprechen wir eine zeitlang mit einem alten kranken Mann, der vor seinem Haus sitzt und beten um Heilung. Danach brauchen wir eine Erfrischung und kehren in einem Cafè ein. Dort spricht uns die Putzfrau an – im Gespräch mit Wasili öffnet sie ihr Leben und bekehrt sich auf der Stelle. Halleluja.

 

Nachmittags um 3 sind  wir mit Gabriel in seinem Büro und Evangeliumshaus verabredet. Als Missionar arbeitet er zwar für die örtliche Brüdergemeinde, hat aber auch seine eigene Arbeit zur Literaturverteilung gegründet. Abends gehen wir mit ihm und seiner Familie zum Gottesdienst in die Gemeinde, wo ich predige.

 

Schon ist die Zeit zu Ende und wir fahren am nächsten zurück nach Chisinau, wo ich dann am Abend den Nachtzug zurück nach Bukarest nehme und morgens mit dem Flieger wieder in Dortmund lande, zurück in der Heimat.

In Ostdeutschland auf der Suche nach den Wurzeln

•23/04/2018 • Schreibe einen Kommentar

Mit Dieter aus der Hausgemeinde Bochum mach ich mich am 18.4. auf die Reise nach Ostdeutschland, um unsere Verwandten aufzusuchen.

 

Wir machen in Berlin Halt, besuchen dort Connie zum Abendessen – sie hat auch Monika, Maximilian und David eingeladen. Es mutet sich an, wie die Gründung einer neuen Hausgemeinde. Alle drei sind einfach unterwegs und wir haben eine großartige Gemeinschaftszeit. Es bedarf noch Gebet und Absprachen.

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Am nächsten Morgen fahren wir weiter Richtung Osten und kommen zunächst nach Seelow, wo bekannterweise die letzte Schlacht der NS- Armee 1945 auf den S. Höhen stattfand.

 

Im Museum dort gibt es einiges über diese hässliche Geschichte unseres Landes zu sehen – es wird für uns zu einer Exkursion in das Unterbewußtsein unseres Volkes.

 

Nach einer kleinen Stadtbesichtigung und einem Mittagessen im dortigen Krankenhaus – wo ich im Juni 1953 geboren wurde – setzten wir unsere Fahrt fort nach Frankfurt/ Oder.

 

Angekommen stationieren wir aber in Subotice, in der mit Frankfurt verwachsenen polnischen Stadt auf der anderen Seite der Oder.

 

Die alte Hansestadt Frankfurt ist sehr sehenswert, wir schauen uns die schönsten Plätze an und treffen uns am Abend mit Karl-Heinz, meinem Cousin und seiner Frau Petra im Rathauskeller zum Bier mit Essen.

 

Petra hat uns tag´s drauf zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen, im Garten ihres Hauses.

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Am folgenden Tag wollen wir wieder in die Gegend von Seelow fahren, denn dort wohnte der Vater von Dieter in Podelzig und meine Eltern und ich bis zum 4. Lebensjahr in Hackenow. Zwei kleine Dörfer, die wir suchen. Hier mein Cousin Uwe mit Dieter an seinem Haus in Hackenow und unten das Haus meiner Eltern, ein paar Straßen weiter, in dem wir Anfang der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Familie lebten lebten.

 

Nun auf zum dritten Cousin Gerd, der hier noch in der Gegend wohnt, etwa 35 km entfernt, in ländlicher Gegend an der Oder. Er hat auch noch einen alten Trabi, mit dem er Gartenabfälle wegfährt.

 

Am letzten Tag der Reise, den 22.5. machen wir uns wieder auf den Heimweg. Es war eine sehr interessante Zeit hier im Osten, bei unseren alten Verwandten. Kontakte stärken die Freundschaft.

November 2017 in Bamberg und Maicha

•08/12/2017 • Schreibe einen Kommentar

Am 25.11. hatten wir unser Regiotreffen von Nachfolger Jesu in Maicha. Wir (Rita, Rilona, Johannes und ich reisten schon tagsvorher an, um uns Bamberg anzusehen. Der Gang durch die Altstadt führte uns zum Kranen – gegenüber ist das Hoschulgebäude in dem ich studiert hatte.

Dann war da auch noch unser ehemaliges Schülercafè Riffelmacher zu sehen und, das Schlenkerla, wo es gutes Bier gibt und anderes.

Am Sa. trafen wir dann in Maicha ein und machten es uns im Gästehaus gemütlich.

Das Haus wurde ziemlich voll, wir wahren bald 20 Leute in dem kleinen Raum mit Küche und Essraum. Nicht alle übernachteten hier, einige, mit denen wir nicht gerechnet hatten, kamen aus der Umgebung. Wir hatten eine großartige Zeit, zu dem Thema „Identität und Berufung“.

Am nächsten Tag fuhren wir gegen Mittag nochmal nach Bamberg, um die 7- Hügeltour zu machen.

 

Von links oben unten: Der Dom am Domberg, die Klosterkirche am Michelsberg, die Altenburg, die Kirche am Jakobsberg, meine ehemalige Schule (unten) am Kaulberg,  der Karmelitenberg und der Stefansberg mit Kirche.

Forum Neue Reformation in Berlin

•06/11/2017 • 1 Kommentar

Vom 27.10. bis zum 1.11.2017 trafen sich 17 Personen aus Deutschland, Ungarn, Rumänien und Moldawien im CVJM- Gästehaus in Berlin- Kaulsdorf.
Marius aus Chisinau hatte vor zwei Jahren die Idee dazu und ich habe es dann organisiert. Wird, bzw. soll es eine Neue Reformation geben – und wie sieht sie aus, das waren die Fragen, die wir gemeinsam bearbeiten wollten.
Nach der Vorstellungsrunde am ersten Abend war am nächsten Tag zunächst eine Schiffsfahrt auf der Spree angesagt, um einen Überblick über die interessantesten Sachen in Berlin Mitte zu bekommen.

Am nächsten Tag, dem dritten, war vormittags unser erstes Forum-treffen im kleinen Seminarraum. Es ging um die 4 Reiche, wie sie in Daniel 2/7 und in Sacharja 2 genannt werden (Babylon, Medo- Persien, Griechenland, Rom), die das Volk Gottes zerstören. Wir leben aber im Reich Gottes, das am Ende der Tage den vollkommenen Sieg über sie haben wird. Für alle 4 Reiche gibt es Symbole in der Stadt Berlin. In einer ersten Exkursion besichtigen wir diese.

Am vierten Tag hören wir von etwa der Hälfte der Gruppe Statements für eine neue Reformation, die den Durchbruch und die Zerschlagung der Mächte bringen wird. Wir  formulieren dazu 11 Thesen. Am Nachmittag schauen wir uns das Nikolaiviertel, das Reichstagsgebäude (Bundestag), das Mauermuseum an der Bernauer Str. und die Eastsidegallerie an.

Letzter Tag, wir fahren schon am Vormittag nach Wittenberg, um dort unsere 11 Thesen zu bringen. Die Stadt ist total voll mit Menschen – ein Mittelalterfest und hoher Besuch von unseren Politikern in der Schlosskirche.  Wir finden einen guten Platz, in der Nähe der Schlosstür, wo Luther seine Thesen angeschlagen hat. Zusammen proklamieren wir diese und beten der Reihe nach. Dann besichtigen wir die Stadtkirche, das Lutherhaus und die Chranach- Höfe.

Gebetskonferenz „Neue Reformation“ in Chisinau 14.10.17

•20/10/2017 • Schreibe einen Kommentar

Wir mussten  schon am 12.11. nach Bukarest fliegen und dann mit dem Nachtzug nach Chisinau fahren, um rechtzeitig da zu sein.

Am Samstag von 11 – 17 Uhr war dann die Gebets- Konferenz, aus dem ein Gebets- Seminar wurde, bei dem die Teilnehmerzahl zwischen 15 und 20 Leute lag. Der angedachte große Raum bei der Heilsarmee der Stadt war schon belegt, dann wichen wir aus auf das Gebäude, in dem sich Emil mit dem Netzwerk trifft. Das war auch besser so und wir hatten eine gute Zeit zusammen. Zuerst Grundlagen über neue Reformation und dann, am Nachmittag, 5 Gebetsrunden, für Politik, Land und Leute, Medien, Kirchen und Gemeinden. Abschließend betete ich noch für Einzelne, dass der prophetische Geist deren Herzen bewege.

Um sechs Uhr am selben Tag startete das Hausgemeinde- Netzwerk- Treffen bei Marius im Educational Center in Durlesti. Wir kamen ein wenig zu spät, aber war kein Problem bei dem langen Zusammensein.

Jemand predigte, ein paar Zeugnisse, Lobpreis, dann sollte ich was sagen und auch die Rilona, die mich begleitete. Marius würdigte meinen/unseren Einsatz in Moldawien, der jetzt den Rahmen von 7 Jahren ausfüllt. Ich war voll der Begeisterung über das Land und die Leute und ermutigte, die Berufung des Landes zu sehen und seinen Platz darin zu finden.
Am nächsten Tag fuhren wir in das 150 km entfernte Balti, der zweitgrüßten Stadt des Landes, zu einem überkonfessionellen Open-Air-Gottesdienst. Überschrieben mit „Gebet für Moldawien“. Passte genau zu unserem Seminar.

Für Montag hatten Marius und Emil einen besonderen Plan. Fahrt in ein 30 km entferntes Dorf, wo Emils Frau sich zur Zeit überwiegend bei den pflegebedürftigen Schwiegereltern aufhält. Wir beteten dort für die Mutter, dann für Emil und seine Frau und fuhren anschließend in das Krankenhaus zum Schwiegervater, um auch für ihn zu beten. Marius nutzte die Gelegenheit, die Zimmernachbarn zu evangelisieren.

Nicht genug für den Abreisetag sollten wir noch kurz einen Besuch bei George machen, den wir tags vorher mit Emil als Älteste für die Stadt gesegnet hatten. Nicht schlecht, das Ambiente, in dem der pensionierte IT- Ingineur lebt. Wir hatten Gemeinschaft beim späten Mittagessen.

Dann hieß es aber schnell machen, denn unser Zug fuhr um 16.45 zurück nach Bukarest, im Schlafwagen wieder. Eine Schöne kurze Reise mit vielen guten Erlebnissen war das.

Rumänien 2017, von Urmenis nach Timisoara

•14/08/2017 • Schreibe einen Kommentar

Zweieinhalb Stunden später kommen wir an der Pensiunea Oana in Urmenis an. Mitten in der „Pampa“, außerhalb des Ortes.  Bei 38 Grad versuchen wir uns für gute 1,5 Std. zu entspannen.

Dann machen wir uns zu Fuß auf den Weg in den ca. 2 km entfernten Hauport, um gläubige Zwillinge im Rollstuhl zu besuchen, die uns letztes Jahr eingeladen hatten. Wir sprechen mit ihnen, beten für sie und ich habe einige prophetische Wort zur Auferbauung und Berufung. Vater und Großmutter sind dabei.

Morgens um 7 Uhr am nächsten Tag fahren wir weiter nach Timisoara, über Cluj Napoca. Ich unterhalte mich mit Emil über das 1000- jährige Reich und merke, dass ein junger Mann neben uns aufmerksam zuhört.  Er versteht unser Englisch und ich beziehe ihn in das Gespräch ein. Es stellt sich heraus, dass er Ungar ist, er sucht nach Gott und liest in der Bibel. Ausführlich erklären wir ihm das Evangelium – er tut Buße und nimmt Jesus als seinen Herrn an. Die Unterhaltung geht weiter und es ist dran für ihn auch um die Erfüllung im Heiligen Geist zu beten. Kurz danach muss er aussteigen. Halleluja, so ein wunderbares Geschehen – wir wussten gar nicht recht, wie uns geschah.

Auf dem Weg von Cluj nach Timisoara steigt ein junger Rumäne zu und setzt sich neben mich – es ist sehr eng und wir sind total verschwitzt. Ich bitte ihn für mich das Hostel in Timisoara anzurufen. Im folgenden Gespräch merke ich, dass er sehr entmutigt ist. Er suchte sein Glück, 2 Jahre in Deutschland, 2 Jahre in Italien und ein halbes Jahr in Frankreich. Nun ist er wieder zu Hause, sehr unglücklich und wird von sein Eltern und seinen Geschwistern, die alle Zeugen Jehovas sind, bearbeitet. Er ist offen, als ich ihm die Freiheit der Kinder Gottes und die frohe Botschaft von Jesus erzähle. Schnell vermittle ich ihn über facebook mit Mihai, den Evangelisten in Farcasa und wir befreunden uns in Facebook – sehr schön.
Auch der Taxifahrer, der uns am nächsten Morgen in Timisoara zum Flughafen bringt ist von Gott vorbereitet. Er betet und sucht Gott, wir können ihm das Evangelium erklären, bevor wir aussteigen.