November 2017 in Bamberg und Maicha

•08/12/2017 • Schreibe einen Kommentar

Am 25.11. hatten wir unser Regiotreffen von Nachfolger Jesu in Maicha. Wir (Rita, Rilona, Johannes und ich reisten schon tagsvorher an, um uns Bamberg anzusehen. Der Gang durch die Altstadt führte uns zum Kranen – gegenüber ist das Hoschulgebäude in dem ich studiert hatte.

Dann war da auch noch unser ehemaliges Schülercafè Riffelmacher zu sehen und, das Schlenkerla, wo es gutes Bier gibt und anderes.

Am Sa. trafen wir dann in Maicha ein und machten es uns im Gästehaus gemütlich.

Das Haus wurde ziemlich voll, wir wahren bald 20 Leute in dem kleinen Raum mit Küche und Essraum. Nicht alle übernachteten hier, einige, mit denen wir nicht gerechnet hatten, kamen aus der Umgebung. Wir hatten eine großartige Zeit, zu dem Thema „Identität und Berufung“.

Am nächsten Tag fuhren wir gegen Mittag nochmal nach Bamberg, um die 7- Hügeltour zu machen.

 

Von links oben unten: Der Dom am Domberg, die Klosterkirche am Michelsberg, die Altenburg, die Kirche am Jakobsberg, meine ehemalige Schule (unten) am Kaulberg,  der Karmelitenberg und der Stefansberg mit Kirche.

Forum Neue Reformation in Berlin

•06/11/2017 • Schreibe einen Kommentar

Vom 27.10. bis zum 1.11.2017 trafen sich 17 Personen aus Deutschland, Ungarn, Rumänien und Moldawien im CVJM- Gästehaus in Berlin- Kaulsdorf.
Marius aus Chisinau hatte vor zwei Jahren die Idee dazu und ich habe es dann organisiert. Wird, bzw. soll es eine Neue Reformation geben – und wie sieht sie aus, das waren die Fragen, die wir gemeinsam bearbeiten wollten.
Nach der Vorstellungsrunde am ersten Abend war am nächsten Tag zunächst eine Schiffsfahrt auf der Spree angesagt, um einen Überblick über die interessantesten Sachen in Berlin Mitte zu bekommen.

Am nächsten Tag, dem dritten, war vormittags unser erstes Forum-treffen im kleinen Seminarraum. Es ging um die 4 Reiche, wie sie in Daniel 2/7 und in Sacharja 2 genannt werden (Babylon, Medo- Persien, Griechenland, Rom), die das Volk Gottes zerstören. Wir leben aber im Reich Gottes, das am Ende der Tage den vollkommenen Sieg über sie haben wird. Für alle 4 Reiche gibt es Symbole in der Stadt Berlin. In einer ersten Exkursion besichtigen wir diese.

Am vierten Tag hören wir von etwa der Hälfte der Gruppe Statements für eine neue Reformation, die den Durchbruch und die Zerschlagung der Mächte bringen wird. Wir  formulieren dazu 11 Thesen. Am Nachmittag schauen wir uns das Nikolaiviertel, das Reichstagsgebäude (Bundestag), das Mauermuseum an der Bernauer Str. und die Eastsidegallerie an.

Letzter Tag, wir fahren schon am Vormittag nach Wittenberg, um dort unsere 11 Thesen zu bringen. Die Stadt ist total voll mit Menschen – ein Mittelalterfest und hoher Besuch von unseren Politikern in der Schlosskirche.  Wir finden einen guten Platz, in der Nähe der Schlosstür, wo Luther seine Thesen angeschlagen hat. Zusammen proklamieren wir diese und beten der Reihe nach. Dann besichtigen wir die Stadtkirche, das Lutherhaus und die Chranach- Höfe.

Gebetskonferenz „Neue Reformation“ in Chisinau 14.10.17

•20/10/2017 • Schreibe einen Kommentar

Wir mussten  schon am 12.11. nach Bukarest fliegen und dann mit dem Nachtzug nach Chisinau fahren, um rechtzeitig da zu sein.

Am Samstag von 11 – 17 Uhr war dann die Gebets- Konferenz, aus dem ein Gebets- Seminar wurde, bei dem die Teilnehmerzahl zwischen 15 und 20 Leute lag. Der angedachte große Raum bei der Heilsarmee der Stadt war schon belegt, dann wichen wir aus auf das Gebäude, in dem sich Emil mit dem Netzwerk trifft. Das war auch besser so und wir hatten eine gute Zeit zusammen. Zuerst Grundlagen über neue Reformation und dann, am Nachmittag, 5 Gebetsrunden, für Politik, Land und Leute, Medien, Kirchen und Gemeinden. Abschließend betete ich noch für Einzelne, dass der prophetische Geist deren Herzen bewege.

Um sechs Uhr am selben Tag startete das Hausgemeinde- Netzwerk- Treffen bei Marius im Educational Center in Durlesti. Wir kamen ein wenig zu spät, aber war kein Problem bei dem langen Zusammensein.

Jemand predigte, ein paar Zeugnisse, Lobpreis, dann sollte ich was sagen und auch die Rilona, die mich begleitete. Marius würdigte meinen/unseren Einsatz in Moldawien, der jetzt den Rahmen von 7 Jahren ausfüllt. Ich war voll der Begeisterung über das Land und die Leute und ermutigte, die Berufung des Landes zu sehen und seinen Platz darin zu finden.
Am nächsten Tag fuhren wir in das 150 km entfernte Balti, der zweitgrüßten Stadt des Landes, zu einem überkonfessionellen Open-Air-Gottesdienst. Überschrieben mit „Gebet für Moldawien“. Passte genau zu unserem Seminar.

Für Montag hatten Marius und Emil einen besonderen Plan. Fahrt in ein 30 km entferntes Dorf, wo Emils Frau sich zur Zeit überwiegend bei den pflegebedürftigen Schwiegereltern aufhält. Wir beteten dort für die Mutter, dann für Emil und seine Frau und fuhren anschließend in das Krankenhaus zum Schwiegervater, um auch für ihn zu beten. Marius nutzte die Gelegenheit, die Zimmernachbarn zu evangelisieren.

Nicht genug für den Abreisetag sollten wir noch kurz einen Besuch bei George machen, den wir tags vorher mit Emil als Älteste für die Stadt gesegnet hatten. Nicht schlecht, das Ambiente, in dem der pensionierte IT- Ingineur lebt. Wir hatten Gemeinschaft beim späten Mittagessen.

Dann hieß es aber schnell machen, denn unser Zug fuhr um 16.45 zurück nach Bukarest, im Schlafwagen wieder. Eine Schöne kurze Reise mit vielen guten Erlebnissen war das.

Rumänien 2017, von Urmenis nach Timisoara

•14/08/2017 • Schreibe einen Kommentar

Zweieinhalb Stunden später kommen wir an der Pensiunea Oana in Urmenis an. Mitten in der „Pampa“, außerhalb des Ortes.  Bei 38 Grad versuchen wir uns für gute 1,5 Std. zu entspannen.

Dann machen wir uns zu Fuß auf den Weg in den ca. 2 km entfernten Hauport, um gläubige Zwillinge im Rollstuhl zu besuchen, die uns letztes Jahr eingeladen hatten. Wir sprechen mit ihnen, beten für sie und ich habe einige prophetische Wort zur Auferbauung und Berufung. Vater und Großmutter sind dabei.

Morgens um 7 Uhr am nächsten Tag fahren wir weiter nach Timisoara, über Cluj Napoca. Ich unterhalte mich mit Emil über das 1000- jährige Reich und merke, dass ein junger Mann neben uns aufmerksam zuhört.  Er versteht unser Englisch und ich beziehe ihn in das Gespräch ein. Es stellt sich heraus, dass er Ungar ist, er sucht nach Gott und liest in der Bibel. Ausführlich erklären wir ihm das Evangelium – er tut Buße und nimmt Jesus als seinen Herrn an. Die Unterhaltung geht weiter und es ist dran für ihn auch um die Erfüllung im Heiligen Geist zu beten. Kurz danach muss er aussteigen. Halleluja, so ein wunderbares Geschehen – wir wussten gar nicht recht, wie uns geschah.

Auf dem Weg von Cluj nach Timisoara steigt ein junger Rumäne zu und setzt sich neben mich – es ist sehr eng und wir sind total verschwitzt. Ich bitte ihn für mich das Hostel in Timisoara anzurufen. Im folgenden Gespräch merke ich, dass er sehr entmutigt ist. Er suchte sein Glück, 2 Jahre in Deutschland, 2 Jahre in Italien und ein halbes Jahr in Frankreich. Nun ist er wieder zu Hause, sehr unglücklich und wird von sein Eltern und seinen Geschwistern, die alle Zeugen Jehovas sind, bearbeitet. Er ist offen, als ich ihm die Freiheit der Kinder Gottes und die frohe Botschaft von Jesus erzähle. Schnell vermittle ich ihn über facebook mit Mihai, den Evangelisten in Farcasa und wir befreunden uns in Facebook – sehr schön.
Auch der Taxifahrer, der uns am nächsten Morgen in Timisoara zum Flughafen bringt ist von Gott vorbereitet. Er betet und sucht Gott, wir können ihm das Evangelium erklären, bevor wir aussteigen.

 

Rumänien 2017, in Bistritza

•10/08/2017 • Schreibe einen Kommentar

Das letzte Stück der Reise war am intensivsten und anstrengendsten. In Bistritza angekommen gehen wir zu Fuß 2 km zum Hotel. Schön, dass ein Pool dabei ist, wir erfrischen uns, aber sonst ist es hier eher dürftig (Industriegebiet). Danach gehen wir in die Stadt Bistritza.

Es gibt viel zu sehen. Große Apfelmonumente, symbolisieren das Obstanbaugebiet der Umgebung. Pflaumen, Äpfel, Wein und andere Obstsorten. Bistrita ist auch das Tor zu Transilvanien (= über den Bergen). Ungarn, Rumänen, Deutsche, und Roma lebten hier Jahrhunderte friedlich zusammen. Der Blick in die Altstadt lässt die mittelalterliche Geschichte erkennen.

Die Siebenbürger Sachsen kamen im 12. Jhdt. aus verschiedenen Regionen Deutschlands und siedelten hier. Im 15. Jahrhundert entstand ihre große evangelische Kirche auf den Fundamenten einer kath. Basilika. Der untere Innenraum ist sehr restaurationsbedürftig – die rumänische Regierung unterstützt mehr die orthodoxe Kirche.
Es gibt auch ein altes Bad aus dem 18. Jhdt., das von EU- Geldern zum „Stadtpalast“ restauriert wurde.
Wir kommen an der alten Burganlage vorbei und gehen in Richtung des kleinen Flusses Bistritz. An der Mitte der Brücke bittet Rita zwei rum. Mädchen, uns zu fotografieren. Eine davon kann sehr gut Deutsch und ist gläubig, aber abgestoßen von ihrer traditionellen Gemeinde. Wir empfehlen ihr Hausgemeinde, tauschen unsere Adressen aus und wollen in Kontakt bleiben.

Am nächsten Vormittag folgen wir wieder Ritas Impuls, und gehen zum „HausderSilber- undGoldschmiede“. Ein netter Herr, vor dem Haus bittet uns hinein und beginnt zu erzählen: Ab dem 14 Jhdt. lebten hier Kunsthandwerker, die Silber und Gold aus den Karpaten verarbeiteten. Er geht mit uns begeistert durch 1500 Jahre Geschichte. Ich unterbreche und rede über die Geschichte der fehlenden 500 Jahre. Rasch kommen wir auf frühes Christentum und Glaube. Er bekennt seine Suche nach Gott und sein Warten auf ein Zeichen. Wir überzeugen ihn, dass wir das Zeichen sind, führen ihn zu Jesus und beten, dass er mit dem Heiligen Geist erfüllt wird. Wow, halleluja. Um 15 Uhr fährt unser Bus weiter nach Urmenis – wir beeilen uns.

Rumänien 2017, Vatra Dornei

•06/08/2017 • Schreibe einen Kommentar

 

Freitag Nachmittag in V. D. bei strahlendem Wetter, was wird uns erwarten? Bis jetzt ist alles offen.

 

Emil steuert die Adventisten Gemeinde an, da ist ein Treffen. Und dann, geschieht es, der Gemeindeleiter lädt mich zum Predigen für den nächsten Tag ein. Morgens spreche ich über Elia, und nachmittags über die Motivationsgaben – Halleluja. Dann lädt er uns zum Abendessen ein, es gibt Sarmale (Rum. Krautwickel) und Sorbas, eine spezielle Suppe.

 

Im Kurpark ist heute Filmfestival, wir schauen uns ein paar Filme an. Und kommen auf dem Nachhauseweg spät an der Baptistengemeinde an. Dort treffen wir einen Verantwortlichen aus dieser Gemeinde, es entsteht eine Diskussion. Wir hatten eigentlich auf eine Einladung gewartet und er will sich rechtfertigen, warum sie nicht kam. Am nächsten Tag melden wir uns in der Pfingstgemeinde schonmal für nächstes Jahr an. Dort, in der Gebetszeit bekomme ich eine starke Offenbarung über die drei Gemeinden und die Christen der Stadt. Morgen reisen wir ab, heute geniessen wir noch das Ambiente unserer Pensionea.

 

 

 

Rumänien 2017, in Farcasa Neamts

•06/08/2017 • Schreibe einen Kommentar

Angekommen in der Pensiunea Orizont in Farcasa genießen wir gleich die frische Bergluft, obwohl es immer noch so heiß ist. Wir treffen Mihai, den Evangelisten, der hier lebt, Hans und Steve, die aus Sigisoara angereist sind und Emil, der von Moldawien kommt. Am nächsten Morgen fährt Hans uns ins Camp – er hat einen 7-Sitzer – die letzten Meter müssen wir laufen, weil es zu unwegsam für das Auto ist.

Oben angekommen setzen wir uns zusammen und machen ein Eph.4,11 Treffen – es geht um die verschiedene Herausforderungen im Dienst im Reich Gottes, um Vernetzung und sinnvolle Zusammenarbeit. Danach machen wir einen Spaziergang.

Am späten Nachmittag rüsten wir uns zur Taufe – ein älter Mann, ein junger Mann und ein 10- ähriges Mädchen. Sie kommen aus verschiedenen Orten im Bistritztal und sind alle durch den Dienst von Mihai zum Glauben gekommen. Auch viele Roma- Kinder und Jugendliche aus Michais Evangelistionsarbeit sind dabei. Zuerst gibt es eine Taufpredigt, die ich auf Bitte von Michai mache. Dann gehen wir den Weg – am Ufer des kleinen Flusses entlang, bis zu einem Becken, das durch Aufstauen vorbereitet wurde und Michai tauft die drei.

Am nächsten Morgen sind wir bei Michai zum Frühstück eingeladen – am Mittag heißt es Abschied zu nehmen, denn es geht weiter nach Vatra Dornei, entlang der Bistritz, eine schöne Fahrt. Es war eine gute Zeit in Farcasa.

bty